Inklusion - Pädagogisches Selbstverständnis
Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch:
- als Mensch vollwertig ist - unabhängig von irgendwelchen Leistungen, die ihn für die Gesellschaft oder für Teile der Gesellschaft wertvoll erscheinen lassen;
- die Verpflichtung hat, alle anderen Menschen als Gleichberechtigte anzuerkennen;
- das Recht hat, als Gleichberechtigter anerkannt zu werden;
- auf die menschliche Gemeinschaft - auf Dialog, Kooperation und Kommunikation - angewiesen ist, um sich als solcher zu entwickeln;
- als Subjekt seines Lebens und Lernens kompetent handelt;
- das Recht auf "Mitsein", Teilhabe und Nicht-Aussonderung hat.
Die ungeheure Radikalität und Tragweite des integralen Ansatzes lässt Walther DREHER erahnen, wenn er formuliert: "Inklusiv denken bedeutet, bis an die Wurzeln unseres Denkens, unserer Gestaltung von Bildung und unserer Weltkonstruktion nach Elementen zu graben, die es uns ermöglichen zu einer überwindung der defizitären Sichtweise von Menschen zu finden."


